Pfarrbrief


Aktueller Pfarrbrief

vom 23.09.2017 – 01.10.2017

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Heute ist Wahlsonntag.
Heute wählen wir die Menschen, die für vier Jahre mitentscheiden, wie es politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich in unserem Land weitergeht. Heute entscheiden wir, ob Angela Merkel eine vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin antreten wird oder ob es zu einem Wechsel in der politischen Führung kommt.
Vor einer anderen Wahl stehen wir täglich: Geben wir Jesus auch heute wieder unsere Stimme? Soll er das Sagen haben in unserem Leben? Möchten wir, dass sein Wort uns den Maßstab gibt für unser Denken, Reden und Handeln; dass er uns durch seine Botschaft lenkt und zu einem guten Leben führt?
Christsein heißt daher immer: das Wahlprogramm Jesu gründlich studieren.
In den Evangelien erfahren wir, wofür Jesus steht, worauf sich diejenigen einlassen, die sich für ihn entscheiden. In jedem Gottesdienst, den wir feiern, greifen wir uns einen Punkt seines Programms heraus und betrachten ihn näher.
Aber wer sich mit diesem Wahlprogramm befasst, bekommt noch eine neue Aufgabe dazu. Christsein heißt nämlich auch: zur Wahlhelferin, zum Wahlhelfer Jesu werden.
Nicht nur für uns selber sollen wir eine Entscheidung treffen – wir werden von Jesus gebeten, für ihn zu werben und auch andere zu ermutigen, ihm ihre Stimme zu geben. Durch die Art und Weise, wie wir leben und miteinander umgehen, sollen wir andere neugierig auf ihn und seine Ideen machen. Durch unser Beispiel sollen andere sehen: Es lohnt sich, auf Jesus zu setzen. Seine Worte lenken euer Leben in die richtige Richtung.
Ich wünsche uns, dass wir den Wahlaufruf Jesu nicht überhören, und dass wir uns immer wieder dazu durchringen, ihm unsere Stimme zu geben.

Mit freundlichen Grüßen
P. Tadeusz