Pfarrbrief


Aktueller Pfarrbrief

vom 15.07.2017 – 23.07.2017

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Es ist ein schöner Zufall, dass im Sommermonat Juli die Worte Jesu zu hören sind, die sich leicht mit dem Thema „Urlaub“ und „Ferienzeit“ in Verbindung bringen lassen. Vorige Woche hörten wir die Einladung Jesu: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“. An einer anderen Stelle sagt Jesus zu seinen erschöpften Jüngern: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus“. Auch geistliche Lehrer im Christentum geben uns ähnliche Worte mit auf den Weg. Bernhard vom Clairvaux zum Beispiel sagt: „Zieh dich ab und zu von dem zurück, womit du dich beschäftigst“. Jesus ist uns in dieser Haltung ein Vorbild. Er zieht sich immer wieder von den Menschen zurück, in die Einsamkeit, um Pause zu machen, um mit Gott, seinem Vater, ins Gespräch zu kommen, um zu beten, um sich zu erholen.
Können wir uns erlauben, uns zurückzuziehen von den vielen Aufgaben, die auf uns warten?
Dürfen wir uns leisten, Ferien zu machen in Anbetracht des Elends und der Nöte in unserer Welt?
Ich fürchte, wir müssen uns das sogar von Zeit zu Zeit leisten, soll unser Leben nicht kurzatmig werden und unser Handeln nicht zu blindem Aktionismus verkommen.
Ein kurzes Gebet von Gertraud Wackerbauer möge uns dabei begleiten:
Mein Gott, danke: Freie Zeit in Sicht nach strammen Wochen. Mal wieder in die Wolken schauen, Sterne gucken, einfach so. Durchatmen. Auftanken. Mich führen lassen, auch in dieser freien Zeit, von und mit und zu Dir.

Erholsame Sommerzeit wünscht Ihnen
P. Tadeusz