Herzlich willkommen im Pfarrverband Salvator Mundi


Liebe Gemeindemitglieder,

 

aufgrund des aktuellen Geschehens und der sich zuspitzenden Lage in der Corona-Krise wird ab sofort in Absprache mit Pater Tadeusz folgende Anweisung, die wir nun schweren Herzens treffen müssen, ab sofort umgesetzt:
Alle Gruppen, Aktivitäten etc. in den Pfarrheimen und übrigen Räumen können ab sofort nicht mehr stattfinden, da die Personenzahl 5 Personen aus verschiedenen Haushalten (7tes BayIfSmV) überstiegen wird.
Ausgenommen sind davon sämtliche Gremien des Pfarrverbands und Musikgruppen mit besonderem, eigenem Schutz-und Hygienekonzept.

 

Die Gottesdienste und pastoralen Aktivitäten bleiben bis auf weiteres bestehen.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!
Matthias Hoffmann
Verwaltungsleiter


Nachruf Pater Bernd

 

 

„Nichts soll dich verwirren, nichts dich erschrecken. Wer Gott hat, dem fehlt nichts: Gott allein genügt.“
(Theresia von Jesus, die Tagesheilige vom Sterbetag)

 

Am 15. Oktober 2020 nahm der Göttliche Heiland seinen treuen Diener

Pater Bernd Dangelmayer
Salvatorianer

in sein Reich auf.


Pater Bernd wurde am 10. April 1950 als jüngstes von drei Kindern in Salach im Kreis Göppingen geboren. Sein Leben lang war ihm die Verbundenheit mit seiner Familie und seiner Heimat ein großes Anliegen. Nach der Grundschule besuchte er von 1961 – 1969 das Ordensgymnasium Salvatorkolleg Bad Wurzach in Oberschwaben.

Schon im Oktober 1969 trat er in die Ordensgemeinschaft der Salvatorianer ein. Am 11. Oktober 1970, also fast genau 50 Jahre vor seinem Tod, feierte er seine 1. Profess und am 11. Oktober 1975 die ewige Profess auf dem Klosterberg in Passau. Nach dem Theologiestudium verbrachte er von September 1975 bis zum Juni 1976 sein Pastoraljahr und seine Diakonatszeit am Dom St. Stephan zu Passau. Diese Zeit mag seine besondere Liebe zur feierlichen Liturgie, zu Gesang und Kirchenmusik mitgeprägt haben. Jahrzehntelang war er als Zeremoniar der Festgottesdienste beim Heiligblutfest in Bad Wurzach eine feste Institution. Häufig ließ er es sich nicht nehmen, den Kirchenschmuck selber zu gestalten, wobei sich sein feines Gespür für Ästhetik zeigte. Überhaupt interessierte ihn Kunst, Musik und Kultur in ganz breiter Weise, was er gerade auch in den Großstädten München und Berlin genoss.

Die Priesterweihe erfolgte am 27. Juni 1976 im Dom zu Passau. Es folgte eine erste Zeit in St. Willibald in München. Zunächst wirkte er dort zwei Jahre als Kaplan, dann schloss er von 1978 bis 1982 das Studium der Sozialpädagogik an der Stiftungsfachhochschule München an, blieb aber weiterhin als Priester in St. Willibald präsent. Nach Abschluss des Studiums kam er als Erzieher, Internatsleiter und Religionslehrer ins Schülerheim auf dem Gartlberg in Pfarrkirchen. Seine Tätigkeit als Erzieher und Lehrer setzte er ab 1985 im Internat Bad Wurzach fort. Nach der Schließung des Internates 1993 arbeitete er als Schulseelsorger in Bad Wurzach und am Bildungszentrum St. Konrad in Ravensburg. Ab 1995 half er dabei zusätzlich für ein Jahr in der Wallfahrtsseelsorge in Maria Steinbach aus.

Die Arbeit mit jungen Menschen lag ihm ein Leben lang am Herzen: Den jungen Leuten Freiräume schaffen und Ihnen helfen, sich gut zu entwickeln, war sein Bemühen. Seine offene Art und Zugewandtheit zu den Kindern und Jugendlichen konnte man insbesondere im Gottesdienst spüren.

Am 1. Dezember 1996 wurde er zum Pfarrer von St. Willibald in München berufen. 2006 kam die Aufgabe als Pfarradministrator von Fronleichnam und 2009 von Erscheinung des Herrn hinzu. Unter seiner Leitung wurde am 1. November 2011 der Pfarrverband München Salvator Mundi gegründet. All diese Veränderungen verlangten viel organisatorisches Geschick. Dank seiner offenen und abwartenden Art konnte man in Diskussionen alle Fragen und Themen vorbringen und miteinander besprechen. Er konnte gut zuhören, Wesentliches aufgreifen und die Dinge zusammenfassen, um gemeinsam zu Lösungen zu kommen.

Nach 18 Jahren in München nahm er 2014 eine neue Herausforderung an und wurde Pfarrer von St. Karl Borromäus und Salvator und Superior der Hausgemeinschaft in Berlin. In seine Pfarrerzeit in München und Berlin fallen viele Baumaßnahmen bzw. deren Planungen. Immer gab es etwas zu verändern und zu erneuern. In der Rolle des Baumeis-ters ist er vielen im Gedächtnis.

Ihn prägte die Sorge für die Menschen und vor allem für die Mitbrüder. Sehr aufmerksam nahm er ihre Bedürfnisse, gerade auch im Kleinen, wahr. So besorgte er still die Dinge, von denen er wusste oder ahnte, dass sie den Mitbrüdern Freude machten oder die einfach nur das Haus verschönern. Den Gästen war er ein zugewandter Gastgeber.

In den letzten Jahren wurde deutlich, dass seine Kräfte auch nachließen, dass die Aufgaben ihn müde machten. Schon hatte er Ideen für eine Zeit des Ruhestands, wobei die Sorge um die Mitbrüder ein wichtiger Aspekt war. Wir verlieren einen Mitbruder, der behutsam mit den Menschen umging. Sein Tod kam schnell und überraschend. Eine schwere, den ganzen Körper ergreifende Blutvergiftung, hat trotz intensiver und kompetenter Arbeit des Teams im Gertraudenkrankenhaus in Berlin schließlich das Herz befallen, was zum Tode führte. P. Bernd starb am 15. Oktober 2020 kurz nach Mitternacht, versehen mit den stärkenden Sakramenten der Kirche, die er am Beginn seines Krankenhausaufenthaltes noch ganz bewusst empfing.

 

Berlin, München, Salach den 15. Oktober 2020
Die Salvatorianer der Deutschen Provinz
Die Angehörigen und Verwandten

 

Die Requien finden nach Ankündigung in St. Karl Borromäus in Berlin und St. Willibald in München statt. Bedingt durch die Corona-Pandemie kann die Beerdigung auf der Grablege der Salvatorianer in München (Waldfriedhof Alter Teil) leider nur im Kreis der Anverwandten und Mitbrüder stattfinden.
Traueradresse: 80687 München, Agnes-Bernauer-Str. 181

 

Den Totenbrief können Sie sich auch als pdf-Datei herunterladen. >Download



AKTUELLES AUS DEM PFARRVERBAND

Firmung 2020 – Termine in den Pfarreien

Da wir die Firmfeier nach jetzigem Stand in fünf kleine Gruppen aufteilen müssen, um die Hygiene-Schutzkonzepte einzuhalten, möchte ich ihnen die Terminvorschläge schon frühzeitig mitteilen:

  • Erscheinung des Herrn: Samstag, 14. November 2020, 10:00 Uhr
  • St. Willibald: Samstag, 21. November 2020, 10:00 und 14:00 Uhr
  • Fronleichnam: Sonntag, 22. November 2020, 10:00 und 14:00 Uhr

Schenken wir uns lächelnde Augen – unsere neue Aktion!

Ab heute, 27. April 2020, müssen wir verpflichtend beim Einkaufen oder im öffentlichen Personenverkehr einen Mundschutz tragen, ab Anfang Mai in Gottesdiensten, die wieder erlaubt werden.

Auch wenn die Masken im schönen Design zu beobachten sind – sie haben eine ungute Eigenschaft:
Sie verdecken teils das Gesicht. Wir können nicht erkennen, ob mein Nächster lächelt oder sauer ist, ob er freundlich oder zurückhaltend ist.

Wir wollen ein Zeichen setzen und freuen uns auf eine neue Collage mit Ihren lächelnden Augen!

Machen Sie ein Selfie (mit Mundschutz) mit lächelnden Augen, allein oder mit Familie; senden Sie dieses Foto an: St-Willibald.Muenchen@ebmuc.de

Lächelnde Augen Collage – die ersten Bilder haben uns schon erreicht! Es ist wunderbar, dass Sie mitmachen!
Vielen Dank dafür!

Wir sind da – gerade jetzt

Weitere Links der Erzdiözese München und Freising

Gottesdienste Livestream 

www.erzbistum-muenchen.de/stream

Hausgottesdienste

www.erzbistum-muenchen.de/familie/gebete-fuer-familien

Elternbriefe – Familienalltag in der Coronakrise
www.erzbistum-muenchen.de/familie/erziehung-glueckliches-familienleben/elternbriefe

Online Ehe- Familien- und Lebensberatung
bayern.onlineberatung-efl.de/ueber-uns

Und natürlich die Seite unseres Erzbistums
www.erzbistum-muenchen.de/im-blick/coronavirus

Musikalischer Impuls in Zeiten der Corona-Krise von Kirchenmusikern der Diözese (St. Willibald)
https://www.erzbistum-muenchen.de/ordinariat/ressort-4-seelsorge-und-kirchliches-leben/Kirchenmusik/cont/98496


Impulse aus dem Pfarrverband

Unter diesem Thema finden Sie nach und nach neue Impulse zum Nachdenken, Mitmachen oder Weitergeben in der derzeit recht ungewohnten und schwierigen Zeit. Klicken Sie auf die einzelnen Spalten, um die Impulse aufzurufen und anzusehen.

 

 


Gebet in Zeiten der Corona-Krise

  


PERSONELLES AUS DEM PFARRVERBAND

Liebe Schwestern und Brüder im Pfarrverband Salvator Mundi,

auf diesem Weg möchte ich Sie über die anstehenden Personalveränderungen bei den Seelsorgern/In informieren.
Ende September – Anfang Oktober (der genaue Tag wird noch festgelegt) verabschieden wir voller Dankbarkeit Pater Leonhard und Pater Lambertus.
Die 1,5 Stellen der Pfarrvikare wurde um 0,5 reduziert und so übernimmt ab Oktober 2020 Pater Marek Bednarski SDS die ganze Stelle des Pfarrvikars in unserem Pfarrverband.
Pater Marek ist ein erfahrener Seelsorger, der von Münster nach München umzieht, wo er lange Jahre selbst einen Pfarrverband geleitet hat.
Aufgrund der Kürzungen im Personalplan „München 2030″ hat die Bistumsleitung jedoch nur einer auf 2 Jahre befristeten Stelle von Pater Marek zugestimmt. Nach Ablauf dieser Zeit bin ich dann im Jahr 2022 voraussichtlich einziger Priester im gesamten Pfarrverband.
Pater Leonhard übernimmt die Aufgabe des Seelsorgers im Alfons Hoffmann Heim mit 7,5 Stunden pro Woche, weil die 0,50 Stelle im Altenheim ebenso reduziert wurde. Pater Lambertus wird mit ordensinternen Aufgaben weiter betraut.
Wir wünschen Pater Leonhard und Pater Lambertus Gottes Segen in der Zukunft und bedanken uns für die vielen Jahre, die beide in unserem Pfarrverband tatkräftig mitgeholfen haben.
Die Stelle von der Gemeindereferentin Frau Löffler wird ab September 2020 auf eigenen Wunsch auf 15 Stunden wöchentlich reduziert.
Ab September 2020 verstärkt jedoch Herr Rudolf Greil unser Team. Herr Greil ist ein erfahrener Pastoralreferent, der mit ganzer Stelle in unserem Pfarrverband bis Mai ’22 tätig sein wird. Seine Erfahrung aus verschiedenen Seelsorgestellen in unserem Erzbistum kann uns beim Übergang zur neuen pastoralen Situation unter verkürzten Personalressourcen sehr helfen.

 

Liebe Mitchristen,
bei den direkten Gesprächen, Telefonaten, Mails der letzten Wochen mit den Verantwortlichen im Bistum habe ich immer wieder gefragt, warum das Jahr „2030“ bei uns im Jahre „2020“ beginnen muss. Der Personalplan des Bistums ist im Januar 2020 in Kraft getreten und bei jeder Personalveränderung wird dieser Plan umgesetzt.
Für die durch das Bistum getroffenen Entscheidungen bitte ich Sie um Verständnis, wünsche uns für die kommende Zeit guten Zusammenhalt und trotz aller erschwerenden Bedingungen die Fortsetzung unserer Aktivitäten im Pfarrverband. Mit Gottes Hilfe wird uns dies gelingen.

Mit herzlichen Grüßen
P. Tadeusz SDS (Pfarrverbandsleiter)


Alle Termine und Gottesdienste auch auf unserer App

Regelmäßige Termine, Gottesdienste, Chorproben oder Sportangebote als Datei, aber auch der aktuelle Pfarrbrief für die jeweils kommende Woche können hier bequem unterwegs abgerufen werden. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!