Pfarrbrief


Aktueller Pfarrbrief

19.09.2020 – 27.09.2020

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Liebe Leserin, lieber Leser,
ich heiße Rudi Greil und bin seit Anfang September als Pastoralreferent bis Mai 2022 im Pfarrverband Salvator Mundi angewiesen.
Nach erfüllenden fünf Jahren in der Seniorenseelsorge in zwei Altenheimen ist meine reguläre Dienstzuweisung für diese Aufgabe zu Ende gegangen. Es war ein langgehegter Wunsch am Ende der beruflichen Lebensarbeitszeit den Kreis der seelsorgerlichen Tätigkeiten für mich zu schließen. Nach dieser Idee sollte es am liebsten noch einmal die Mitarbeit in einer Gemeinde sein – so wie ich vor inzwischen gut drei Jahrzehnten begonnen habe.
Und – welch ein Glück – es hat geklappt.
Mehr noch: Es wurde daraus nicht nur die Mitarbeit in einer Gemeinde, sondern ich darf in einem Team mitarbeiten, das sich für den Verband von drei Pfarreien, Salvator Mundi, einsetzt. Dabei ist mir das Dekanat Laim vertraut, fast sie-benundzwanzig Jahre war ich hier mit verschiedenen Aufträ-gen eingesetzt (St. Ulrich, St. Canisius, Kinderzentrum München). Und nach einem Ausflug in die hohe Ebene des Ordinariats als Fachbereichsleiter der diözesanen Kranken-hausseelsorge und die eingangs erwähnte Zeit in der Seniorenseelsorge kehre ich für die kommenden beiden Jahre meiner beruflichen Tätigkeit in verschiedener Hinsicht „zu den Wurzeln“ zurück.
Ich bin sehr dankbar über diese Entwicklung.
Natürlich schwingt bei einem Stellenwechsel immer auch Sorge mit und Fragen drängen sich auf. Die zentralste Frage: Macht es Sinn, freiwillig und ohne Not das bisherige hinter sich zu lassen und noch einmal Neues und Unbekanntes zu probieren, nur weil eine unbestimmte innere Sehnsucht treibt? Gespräch und Nachdenken mit Ehefrau, geistlichem Begleiter, KollegInnen, den verschiedenen zuständigen Vorgesetzten und vor allem mit Pater Tadeusz haben mich bestärkt, den Schritt zu wagen.
Ich freu mich (und bin ziemlich neugierig):
Auf das Seelsorgeteam des Pfarrverbands, auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf die ehrenamtlich Tätigen, auf die Menschen im Viertel, auf SIE!
Herzliche Grüße
Rudi Greil